Archive for the ‘Pressespiegel’ Category

www.harlinger.de 06.04.2009

Mittwoch, April 8th, 2009
126 Jahre alt und noch stimmgewaltig
Der Männerchor Carolinensieler Quartettverein veranstaltete seinen traditionellen Gastabend
carolinensiel/wja – 120 begeisterte Zuhörer konnte der erste Vorsitzende und Liedervater Heero Becker am vergangenen Sonnabend in der Gastwirtschaft „Zur Traube“ begrüßen. Zunächst verwies er stolz darauf, dass der 1883 gegründete Sieler Chor, der Quartettverein, seit nunmehr 126 Jahren besteht. Außerdem konnten ab Herbst vergangenen Jahres erstmalig seit längerem wieder die Proben in dem Lokal „Zur Traube“ stattfinden. Darüber freute sich der Vorsitzende Becker besonders, da an diesem Ort der Männerchor gegründet wurde.

Übrigens von vier Herren aus der Carolinensieler Umgebung, daher der Name des Gesangvereins. Der öffentliche Gastabend findet alle zwei Jahre traditionell eine Woche vor Ostern statt.

Diesmal stand das Liederprogramm unter dem Motto „Frühling von San Francisco bis zum Eriesee“. Unter der Chorleitung von Michael Neuhaus wurde mit „Wie kommt tosamen“ gleich mit einem passenden Anfangsstück begonnen. Schnell wurde deutlich, dass der Carolinensieler Quartettverein ein vielschichtiges Repertoire zu bieten hat. So wurden unter anderem Volkslieder und Schlager vorgetragen.

Den vorläufigen Abschluss des Programms bildete das allseits bekannte „Ich war noch niemals in New York“ von Udo Jürgens. Bei diesem Stück klatschte das Publikum begeistert mit, so dass es daraufhin nochmals als Zugabe vorgetragen wurde.

Während der ersten Gesangspause konnte Liedervater Heero Becker einige Ehrungen vornehmen. So wurde Gerhard Gralfs für seine 20-jährige Vorstandstätigkeit im Namen des Chorverbandes Niedersachsen-Bremen ausgezeichnet. Er erhielt dafür das Ehrenzeichen in Gold. Für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft erhielten Gerhard Sander und Karl Post das Ehrenzeichen in Silber. Die gleiche Auszeichnung in Bronze erhielt Gottfried Gorselitz für zehn Jahre aktive Mitgliedschaft.

Nachdem der Quartettverein sein offizielles Programm beendet hatte, erfolgte eine kleine Einlage des Shanty-Chors. Dieser sieht sich als Ableger des Männerchors und setzt sich auch nur aus dessen Mitgliedern zusammen. Genau genommen gehören 20 der 30 Quartett-Sänger dem Shanty-Chor an. Dieser sang am Sonnabend natürlich nur Seelieder.

Abgerundet wurde der Abend durch den Auftritt einer „Sängergruppe der 70er/80er-Jahre“ unter der Leitung von Hans „Bank“ Janssen, die mit Rheinliedern an ihren Auftritt auf dem Gastabend vor 30 Jahren erinnerte. Dann wurde zur Musik von Harm Pollman aus Esens bis in die frühen Morgenstunden getanzt.

 

www.harlinger.de 26.02.2009

Freitag, Februar 27th, 2009
Weiter Streit um Abgabe
Stadt Wittmund legt Berufung ein
Wittmund/mh – Seit fünf Jahren erhebt die Stadt Wittmund für Wirtschaftsbetriebe in Carolinensiel und Altfunnixsiel einen Fremdenverkehrsbeitrag – die Satzung dafür beschäftigt noch immer die Gerichte. Am 23. März soll nun vor dem Oberverwaltungsgericht Lüneburg eine endgültige Entscheidung über die Rechtmäßigkeit der Abgabe fallen.

In erster Instanz verlor die Stadt vor dem Verwaltungsgericht Oldenburg, legte aber Berufung gegen das Urteil ein. In dem lange schwelenden Verfahren – etwa 90 der rund 1100 Beitragspflichtigen hatten Widerspruch eingelegt – ging es zunächst darum, ob die Stadt Wittmund auch Unternehmen im Stadtkern zum Fremdenverkehrsbeitrag heranziehen muss. Schließlich, so die Kläger, profitierten auch diese – etwa die Lebensmittel- oder Baumärkte – vom Tourismus. In diesem Punkt allerdings folgte das Verwaltungsgericht Oldenburg den Klägern nicht. Es beruft sich hingegen auf Gutachten, nach denen das Erhebungsgebiet klipp und klar auf Carolinensiel und Altfunnixsiel zusammengefasst werden darf. Die Stadt Wittmund hatte diese Einschränkung unter anderem damit begründet, dass sämtliche Einnahmen aus der Fremdenverkehrsabgabe – rund 280000 Euro im Jahr – nur in Carolinensiel und Altfunnixsiel reinvestiert werden.

Bürgermeister Rolf Claußen: „Wenn wir auch für einige Betriebe in der Kernstadt einen Fremdenverkehrsbeitrag einführen sollten, so wäre der Aufwand größer als der Erlös. das lohnt nicht.“ In einem anderen Punkt allerdings unterlag die Stadt in dem Rechtsstreit: Weil sie bei der Berechnung des Fremdenverkehrsbeitrages jeweils die Umsätze der Betriebe aus dem vorletzten Jahr zugrunde legt, sehen die Richter hier eine fehlerhafte Kalkulation. Die Stadt allerdings will an diesem Vorgehen festhalten. „Die neuesten Umsatzzahlen aus den Betrieben liegen erst mit zweijähriger Verzögerung auf dem Tisch – das hat die Praxis gezeigt. Wir können gar nicht mit neueren Zahlen operieren und wollen deshalb an unserer Kalkulation festhalten“, so die Stadt.

www.harlinger.de 22.12.2008

Dienstag, Dezember 23rd, 2008

Die Meile ist rekordverdächtig

Besucher sind begeistert / Veranstaltung wird wiederholt
Carolinensiel/bub – Die Organisatoren der „Friesengeist-Meile“ sind zufrieden, als am Samstagabend gegen 21 Uhr klar ist, dass die Kette mit 133 Holzschuhen eine Länge von 30,90 Metern hat. Dieser Probelauf hat sich als rekordverdächtig erwiesen, somit streben die Macher im kommenden Jahr die Teilnahme bei „Guinness World Records“ an. Eigens zum Bau der längsten Friesengeist-Meile der Welt reiste das Ehepaar Werner und Gerti Klein aus der Eifel nach Carolinensiel. Der Erlös aus dem Verkauf der Holzschuhe kommt je zur Hälfte der Aktion Lichter-Meer und dem Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Carolinensiel zugute.