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Gründung “Förderverein Freiwillige Feuerwehr Carolinensiel e.V.”

Dienstag, Mai 13th, 2008

- Carolinensiel - Am 10. März 2008 wurde in Carolinensiel der “Förderverein Freiwillige Feuerwehr Carolinensiel e.V.” gegründet. Er ist im Landkreis Wittmund der erste Förderverein für eine Freiwillige Feuerwehr.

Aufgrund des schlechten Zustand des Mannschaftstransportfahrzeugs (kurz MTF genannt), welches vornehmlich zum Transporter derJugendfeuerwehr vorgesehen ist, zerbricht man sich bei der Feuerwehr Carolinensiel schon länger den Kopf.

Finanzieren muss die Kommune, also Stadt Wittmund, dieses Fahrzeug nicht, gehört es doch laut Niedersächsischen Brandschutzgesetz nicht zur Ausstattung der Stützpunktfeuerwehr Carolinensiel. Da man also hier auf Granit beißt, musste ein anderer Weg geschaffen werden und einige aus der aktiven Freiwilligen Wehr entschieden sich zur Gründung dieses Fördervereins.

Zum 1.Vorsitzenden des Fördervereins wurde Jens Fremy (Stellvertretender Ortsbrandmeister) gewählt, sein Stellvertreter ist Thomas Gruben ( Gruppenführer und Jugendfeuerwehrchef). Als Kassenwart fungiert Eike Cornelius (ebenfalls Mitglied der aktiven Wehr in Carolinensiel) und Schriftwart wurde Michael Budnick. Alle vier übrigens auch Gründungsmitglieder der 1992 gegründet Jugendfeuerwehr Carolinensiel.

Weitere Gründungsmitglieder des “Förderverein Freiwillige Feuerwehr Carolinensiel eV.” sind Georg Doden (Ortsbrandmeister von Carolinensiel), Martin Janssen, Simon Lübben (Vorsitzender des Bade- und Verkehrsverein Carolinensiel), Ortsvorsteher Siebo Lübben sowie Ratsherr Johann Hillerns.

Gegründet habe sich der Förderverein, um die Freiwillige Feuerwehr Carolinensiel über die Vorgaben des Brandschutzesgesetzes hinaus auszurüsten und dadurch die Effektivität in der Brandbekämpfung und Hilfeleistung zu steigern. “Carolinensiel wird in Sachen Feuerwehr immernoch als 1500 - Einwohner - Dorf gesehen, an die fast 7.500 Gästebetten und die zahlreichen Tagesgäste denkt wohl keiner. Unser erstes großes Ziel ist die Anschaffung eines neuen MTF für die Jugendfeuerwehr, um noch besser unseren Nachwuchs auszubilden. Denn ohne den wären nun schon aufgeschmissen, kommen doch 70% der jetzigen aktiven Wehr schon aus der Jugendfeuerwehr”, so der Vorsitzende Jens Fremy.

Die Mitglieder wiesen jedoch darauf hin, das der Förderverein sich von den Verpflichtungen der Kommunen abgrenzt, das heißt, er fördert keine Anschaffungen die laut Niedersächsischen Brandschutzgesetz der Gemeinde, dem Landkreis oder dem Land unterliegen. Alle finanziellen Mittel, die dem Verein zur Verfügung stehen, werden für die Feuerwehr Carolinensiel verwendet und dienen so direkt dem Wohl der Bürger und Gäste von Carolinensiel.

Wer Mitglied in diesem Förderverein werden möchte, spricht einfach einen der Zuständigen des Fördervereins, der Feuerwehr oder den Ortsvorsteher an oder informiert sich auf der Homepage des Fördervereins: http://www.foerderverein-ffcarolinensiel.de (Seite noch im Aufbau)

Ein Spendenkonto wurde eingerichtet. Kontonummer 130062250, BLZ 28550000 bei der Sparkasse LeerWittmund.

Vorankündigung Sa. 01. Dez. 2007

Mittwoch, November 28th, 2007

Der Schwimmende Weihnachtsbaum im Museumshafen und Weihnachtsmarkt
Es ist schon Tradition und ein Fest für Groß und Klein in Carolinensiel, der Stammtisch Sielkrug errichtet am Samstag vor dem 1.Advent wieder den “Schwimmenden Weihnachtsbaum” im Museumshafen. Damit keiner verhungert gibt es Bratwurst und für die “Großen” auch Glühwein. Gegen 16:30 kommt dann der Nikolaus und bringt Geschenke für die Kleinen. Insgesamt ist dies ein schöner Anlass für Einheimische und Gäste sich vor der beginnenden Adventszeit noch mal zu treffen. Bis ins Neue Jahr hinein werden nun der “Schwimmende Weihnachtsbaum” und die Häuserfassaden den Museumshafen wieder in weihnachtliche Stimmung versetzen.

www.deichkirche.de 23.11.2007

Freitag, November 23rd, 2007

Wir machen mit

Ehrenamtlich im Konfirmandenunterricht

21. November 2007UNS KARK interviewte Friederike Gerdes und Heike Sieberns, Caro-linensiel, die beide im Konfirmandenunterricht mitarbeiten. Sie sind beide 15 Jahre alt und besuchen die 10. Klasse des Gymnasiums in Wittmund.

Ihr engagiert Euch in Eurer Freizeit für die Kirche, indem Ihr die Konfirmandengruppe hier im Ort betreut. Wie kam es dazu, was war Eure Motivation?

Uns hat unsere eigene Konfirmandenzeit so gut gefallen, dass wir überlegt haben, was wir tun können, um in der Kirche nicht den Anschluss zu verpassen, zumal wir nicht immer regelmäßig den Gottesdienst besuchen konnten. So wollten wir in dieser Form die Kirche beibehalten, sie nicht aus den Augen verlieren.

Welche Aufgaben nehmt Ihr wahr und seit wann?

Wir betreuen die Hauptkonfirmanden, die wir vorher bereits als Vorkonfirmanden betreut haben. Das sieht wie folgt aus: Wir führen ein Vorgespräch mit Fr. Bösemann. Diese macht Vorschläge, wie der jeweilige Nachmittag gestaltet werden könnte und wir nehmen dazu Stellung bzw. machen Verbesserungsvorschläge. Wir denken uns Spiele aus und leiten diese dann an. Ebenso geben wir Hilfestellung beim Ausfüllen der Arbeitsblätter. Wir haben bereits eine Konfirmandenfreizeit mitbetreut und nehmen auch an der nächsten Abschlussfahrt teil. Manchmal wirken wir auch aktiv am Gottesdienst mit. Wir sind jetzt seit 1 ½ Jahren dabei.

Wie hoch ist Euer Zeitaufwand für den Konfirmandenunterricht?

Einmal im Monat benötigen wir drei Stunden für die Hauptkonfirmandengruppe, sowie zweimal im Monat je eine Stunde für die Vorkonfirmanden. Vorbereitungszeit ist bei uns individuell unterschiedlich und richtet sich auch nach den jeweiligen Projekten.

Welche kirchlichen Aktivitäten habt Ihr zur Zeit in Arbeit?

Zur Zeit sind wir dabei, die sogenannte JuLeiCa (JugendleiterCard) zu machen. Diese ist ein amtlicher Ausweis für ehrenamtliche Mitarbeiter in der Jugendarbeit. Es gibt sie für verschiedene Bereiche, wir haben den Schwerpunkt „Konfirmandenunterricht” gewählt. Der Kurs umfasst somit drei Wochenenden (sonst zwei), die in Asel stattfinden. Hier werden uns im theoretischen Bereich u. a. die Rechte und Pflichten der Jugendlichen und der Betreuer vermittelt, im praktischen Bereich unter anderem die Spieleanleitung. Der Kurs endet mit einem theoretischen und einem praktischen Test in Form einer Projektdurchführung. Dieses Projekt wird dem Kirchenvorstand und den Konfirmanden offiziell vorgestellt.

Wie wird Eure kirchliche Tätigkeit bei Freunden und Mitschülern gesehen?

Fünf oder sechs unserer Mitschüler sind ebenfalls aktiv. Eine positive Äußerung erfährt man meistens bei Älteren und Gleichgesinnten. Die anderen äußern sich eher nicht.

Friederike und Heike, ich danke Euch sehr für dieses informative Gespräch!

Ute Kuhn